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Ivanhoe.  Walter Scott
Kapitel 6.
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Ihm zu Gefallen biet ich diesen Dienst;
Wenn er ihn annimmt, gut, wo nicht, lebt wohl
Und, bitt euch, kränkt mich nicht für meine Liebe
Der Kaufmann von Venedig.
(Grote'sche Shakespeare-Ausgabe Bd. IV, S. 274.)

Als der Pilger, dem ein Diener mit einer Fackel leuchtete, durch die verwickelten Gemächer dieses großen unregelmäßigen Hauses schritt, kam ihm der Mundschenk nach und flüsterte ihm ins Ohr, daß, wenn er nichts dagegen hätte, einen Becher guten Meth auf seinem Zimmer zu trinken, dort viele von den Dienern der Familie versammelt und begierig wären, die Nachrichten zu hören, die er aus dem gelobten Lande bringe, und vorzüglich das, was den Ritter Ivanhoe betreffe. Wamba zeigte sich ebenfalls sogleich, um ihm dieselbe Bitte vorzutragen, indem er die Bemerkung hinzufügte, ein Becher nach Mitternacht sei eben so gut, als drei nach der Abendglocke. Ohne eine Maxime zu bestreiten, die mit so ernster Wichtigkeit vorgetragen wurde, dankte ihnen der Pilger für ihre Höflichkeit, setzte aber hinzu, es gehöre mit zu seinem religiösen Gelübde, niemals in der Küche von Gegenständen zu reden, die in der Halle verboten wären.

»Dieses Gelübde,« sagte Wamba zu dem Mundschenk, »würde für einen Diener kaum passen.«

Der Mundschenk zuckte unwillig mit den Schultern. »Ich hatte die Absicht, ihm ein hübsches Zimmer anzuweisen,« sagte er, »doch da er so ungefällig gegen Christen ist, so mag er in dem nächsten Loch neben dem Juden Isaak schlafen. Anwold,« setzte er, zu dem Fackelträger gewendet, hinzu, »führe den Pilger in die südliche Zelle. Ich wünsche Euch gute Nacht, Herr Pilger,« fügte er bei, »und wenig Dank für Eure kurze Höflichkeit!«

»Gute Nacht, und den Segen unserer heiligen Jungfrau!« sagte der Pilger mit Fassung, und sein Führer ging weiter.

In einem kleinen Vorzimmer, in das mehrere Thüren führten, und welches von einer kleinen eisernen Lampe erleuchtet war, wurden sie zum zweiten Male unterbrochen, und zwar durch die erste Zofe der Lady Rowena, die in gebietendem Tone sagte, daß ihre Herrin mit dem Pilger zu sprechen wünsche, worauf sie Anwold die Fackel aus der Hand nahm und dem Pilger ein Zeichen gab, ihr zu folgen. Anscheinend hielt dieser es nicht für passend, diese Einladung abzulehnen wie die frühere; denn wenn auch seine Geberde einiges Erstaunen darüber ausdrückte, so gehorchte er doch ohne Antwort oder Einwendung.

Ein kurzer Gang und eine Treppe von sieben Stufen, aus festem Eichenholz gearbeitet, führte zu dem Zimmer der Lady Rowena, dessen rohe Pracht der Achtung angemessen war, die der Herr des Hauses der Bewohnerin zollte. Die Wände waren mit gestickten Teppichen behängt, auf denen in verschiedenfarbiger Seide mit Gold- und Silberfäden durchwebt und mit aller Kunst, deren jenes Zeitalter fähig war, Scenen der Jagd und der Falkenbeize dargestellt waren. Das Bett war mit denselben reichen Teppichen geschmückt und mit purpurnen Vorhängen umgeben. Auch die Sessel hatten gestickte Ueberzüge, von denen einer, höher als die übrigen, mit einem Fußschemel von künstlich ausgeschnitztem Elfenbein versehen war. Nicht weniger als vier silberne Candelaber, auf denen große Wachskerzen brannten, dienten zur Beleuchtung dieses Zimmers. Doch möge keine heutige Schöne die angelsächsische Prinzessin um ihre Pracht beneiden. Die Wände des Zimmers waren so unvollkommen und so voll Spalten, daß die reichen Behänge von dem Nachtwinde bewegt wurden, und trotz einer Art von Schirm, der sie vor dem Winde schützen sollte, bewegten sich die Flammen der Kerzen seitwärts, gleich dem Fähnchen eines Häuptlings. Pracht herrschte hier zwar, mit rohem Geschmack verbunden, aber für die Bequemlichkeit war nicht gesorgt, und da diese unbekannt war, vermißte man sie auch nicht.

Die Lady Rowena saß auf dem erhöhten Sitze, den wir bereits erwähnten, drei Dienerinnen standen hinter ihr, um ihr Haar zu ordnen, ehe sie sich zur Ruhe legte, und sie sah aus, als sei sie geboren, um allgemeine Huldigung zu fordern. Der Pilger erkannte ihren Anspruch auf dieselbe durch eine tiefe Kniebeugung an.

»Steht auf, Pilger,« sagte sie mit Anmuth. »Der Vertheidiger der Abwesenden hat ein Anrecht an günstige Aufnahme von allen, welche Wahrheit ehren und Mannheit schätzen.« Dann sagte sie zu ihrem Gefolge: »Zieht euch alle zurück außer Elgitha; ich habe mit diesem heiligen Pilger zu reden.«

Ohne das Zimmer zu verlassen, zogen sich die Mädchen in den äußersten Winkel desselben zurück und setzten sich auf eine kleine Bank an der Wand nieder, wo sie stumm wie Statuen sitzen blieben.

»Pilgrim,« sagte die Dame nach einer kurzen Pause, während welcher sie ungewiß schien, wie sie ihn anreden solle, »Ihr erwähntet heute Abend einen Namen, ich meine,« sie sprach diese Worte mit einer gewissen Anstrengung, »den Namen Ivanhoe in der Halle, in der er in Folge der Natur und Verwandtschaft am willkommensten hätte klingen sollen, und doch ist der Gang des Schicksals so wunderlich, daß von vielen, deren Herzen bei diesem Tone höher ge schlagen haben müssen, ich allein es wage, Euch zu fragen, wo und in welcher Lage Ihr den Erwähnten verlassen habt? Wir hörten, daß er wegen seiner geschwächten Gesundheit nach dem Abzuge der englischen Armee in Palästina geblieben sei und die Verfolgung der französischen Partei erfahren habe, welcher bekanntlich die Tempelherren zugethan sind.«

»Ich weiß wenig von Ritter Ivanhoe,« antwortete der Pilger mit bewegter Stimme. »Ich wollte, ich kennte ihn besser, da Ihr, Fräulein, Antheil an seinem Schicksal nehmt. Ich glaube, er hat die Verfolgung seiner Feinde in Palästina überwunden und ist im Begriff, nach England zurückzukehren, wo Ihr, mein Fräulein, besser wissen müßt als ich, wie sein Schicksal ausfallen wird.«

Lady Rowena seufzte tief und fragte genauer, wann man den Ritter Ivanhoe in seinem Vaterlande zurückerwarten könne, und ob er unterwegs nicht vielleicht großen Gefahren ausgesetzt sei. Ueber den ersten Punkt, sagte der Pilger, sei er in Unkenntniß, hinsichtlich des zweiten meinte er, daß die Reise über Venedig und Genua und von dort über Frankreich nach England mit Sicherheit gemacht werden könne. »Ivanhoe,« fuhr er fort, »war so wohl bekannt mit der Sprache und den Sitten der Franzosen, daß man nicht zu fürchten hat, es werde ihm auf diesem Theil seiner Reise ein Unheil widerfahren.«

»Wollte Gott,« sagte Rowena, »er wäre erst wohlbehalten hier angekommen, und im Stande, im bevorstehenden Turnier die Waffen zu führen, wo die Ritterschaft dieses Landes ihre Geschicklichkeit und Tapferkeit zeigen will. Sollte Athelstane von Coningsburgh den Preis erhalten, so möchte Ivanhoe schlimme Nachrichten hören, wenn er nach England gelangt. Wie sah er aus, Fremdling, als Ihr ihn zuletzt sahet? Hatte die Krankheit seiner Kraft und Schönheit sehr geschadet?«

»Er war schwärzer und hagerer, als da er im Gefolge Richard des Löwenherzigen von Cypern kam,« sagte der Pilger, »und die Sorge schien schwer auf seine Stirn zu drücken, doch ich kam ihm nicht nahe, weil er mir unbekannt ist.«

»Er wird wenig in seinem Vaterlande finden,« sagte die Dame »was diese Wolken von seiner Stirn zu verscheuchen vermag. Dank, guter Pilger, für Eure Nachricht über den Gefährten meiner Kindheit. Mädchen,« sagte sie, »kommt näher, reicht diesem heiligen Manne den Schlaftrunk; ich will ihn nicht länger seiner Ruhe berauben.«

Das eine der Mädchen reichte ihr einen silbernen Becher, der eine köstliche Mischung von Wein und Gewürz enthielt, den Rowena nur an ihre Lippen setzte. Hierauf wurde er dem Pilger angeboten, der nach einer tiefen Verbeugung einige Tropfen kostete.

»Nimm dieses Almosen, Freund,« fuhr die Dame fort, indem sie ihm ein Goldstück reichte, »als Anerkennung für Deine mühevolle Reise und den Besuch der Heiligthümer, die Du gesehen.«

Der Pilger empfing die Gabe mit einer zweiten tiefen Verbeugung und folgte Edwina aus dem Zimmer.

In dem Vorzimmer fand er seinen Begleiter Anwold, der der Zofe die Fackel aus der Hand nahm und ihn mit mehr Hast als Ceremonie in den äußern und rohen Theil des Gebäudes führte, wo eine Anzahl kleiner Gemächer oder vielmehr Zellen dem untergeordneten Gesinde und Fremden niedern Ranges als Schlafgemächer dienten.

»In welcher Zelle schläft der Jude?« fragte der Pilger.

»Der ungläubige Hund,« antwortete Anwold, »herbergt in der Eurer Heiligkeit zunächst liegenden. – Heiliger Dunstan, wie wird sie gescheuert und gereinigt werden müssen, ehe sie wieder für einen Christen taugt!«

»Und wo schläft Gurth, der Schweinehirt?« fragte der Fremde weiter.

»Gurth,« versetzte der Diener, »schläft zu Eurer Rechten, der Jude zu Eurer Linken, Ihr dient dazu, ihn vor der Verunreinigung durch dieses Kind der Beschneidung zu schützen. Ihr würdet ein ehrenvolleres Quartier erhalten haben, hättet Ihr Oswalds Einladung angenommen.«

»Es ist gut so,« sagte der Pilger, »die Gesellschaft selbst eines Juden kann ihre Ansteckung doch schwerlich durch eine eichene Wand verbreiten.«

Mit diesen Worten trat er in das für ihn bestimmte Gemach, nahm dem Diener die Fackel ab, dankte ihm und wünschte ihm gute Nacht.

Nachdem er die Thür seiner Zelle verriegelt hatte, steckte er die Fackel in den hölzernen Leuchter und sah sich in seinem Schlafgemach um, dessen Mobiliar von der einfachsten Art war. Es enthielt einen rohen hölzernen Stuhl und ein noch roheres Bettgestell, mit reinem Stroh gefüllt und mit zwei oder drei Schaffellen statt der Bettdecke versehen.

Nachdem der Pilger seine Fackel ausgelöscht hatte, warf er sich, ohne eines seiner Kleidungsstücke abzulegen, auf sein rohes Lager und schlief oder blieb wenigstens in liegender Stellung, bis der erste Sonnenstrahl den Weg durch das kleine vergitterte Fenster fand, welches der Luft ebensowohl wie dem Licht zum Eingang diente. Dann sprang er auf, verrichtete sein Morgengebet, und nachdem er seine Kleidung in Ordnung gebracht, verließ er sein Gemach und trat in das des Juden Isaak, den Riegel so leise als möglich aufhebend.

Der Bewohner desselben lag in unruhigem Schlummer auf einem Lager, ähnlich dem, auf welchem der Pilger die Nacht zugebracht hatte. Die Kleidungsstücke, welche der Jude am vergangenen Abend von sich gethan, hatte er sorgfältig um sich herum gelegt, als wollte er verhindern, daß man sie ihm während des Schlafes stehle. Auf seinem Gesichte zeigte sich eine Unruhe, die beinahe Todesangst ausdrückte, Arme und Hände regten sich gewaltsam, als kämpfe er gegen den Alp, und außer einigen hebräischen Ausrufungen konnte man sehr deutlich die Worte vernehmen: »Um des Gottes Abrahams willen verschont einen armen, unglücklichen, alten Mann! Ich habe keinen Pfennig, und wenn Ihr mir mit Eurem Eisen alle Glieder verrenkt, ich kann Euch doch nichts geben!«

Der Pilger wartete nicht das Ende der Vision ab, sondern weckte den Juden mit seinem Stabe. Diese Berührung verknüpfte sich, wie es zu geschehen pflegt, mit den Befürchtungen, die der vorhergehende Traum erzeugt hatte, denn der Alte sprang auf, sein graues Haar sträubte sich empor, und indem er einige Kleidungsstücke um sich herumschlug und die abgelegten Stücke mit dem gierigen Griffe eines Falken faßte, heftete er seine stieren schwarzen Augen mit dem Ausdruck wahnsinnigen Schreckens und tödtlicher Furcht auf den Pilger.

»Ihr habt nichts von mir zu fürchten, Isaak,« sagte dieser, »ich komme als Euer Freund.«

»Der Gott Israels lohn es Euch,« entgegnete der Jude, sehr beruhigt, »ich träumte – aber Vater Abraham sei gelobt, es war nur ein Traum.« Dann faßte er sich und fügte in seinem gewöhnlichen Tone hinzu: »Was beliebt Euch denn, zu einer so frühen Stunde von dem armen Juden zu verlangen?«

»Ich wollte Euch bloß melden,« sagte der Pilger, »daß, wenn Ihr nicht augenblicklich dieses Haus verlaßt und schnell von dannen zieht, die Reise Euch gefährlich werden kann.«

»Heiliger Vater,« erwiderte der Jude, »wer kann denn einen armen Juden in Gefahr bringen wollen?«

»Das mögt Ihr selbst errathen,« antwortete der Pilger, »aber so viel ist gewiß, daß, als gestern der Templer aus der Halle schritt, er zu seinen Türkensklaven in saracenischer Sprache, die ich sehr gut verstehe, sagte, sie sollten dem Juden morgen unterwegs in einiger Entfernung von diesem Hause aufpassen, ihn ergreifen und ihn auf das Schloß des Philipp de Malvoisin oder des Reginald Front de Boeuf bringen!«

Der Schreck, der sich jetzt des Juden bemächtigte und alle seine Glieder zu lähmen schien, war nicht zu beschreiben. Die Arme fielen ihm kraftlos herab, der Kopf sank auf die Brust, die Kniee bogen sich unter der Last des Körpers, jeder Nerv und Muskel seiner Gestalt schien ihm den Dienst zu versagen, so sank er dem Pilger zu Füßen, gleich einem, der von unsichtbarer Gewalt niedergeworfen wird und keines Widerstandes fähig ist.

»Heiliger Gott Abrahams!« rief er endlich aus, indem er seine runzeligen Hände gefaltet emporhielt, ohne jedoch das graue Haupt vom Boden zu erheben. »O heiliger Moses! O gesegneter Aaron! ich habe doch nicht ohne Grund geträumt! Schon fühle ich ihre Eisen meine Sehnen zerreißen, ihre Folterzangen über meinen Körper gehen, wie die Sägen, Eggen und Schneiden über die Männer von Rabbach und die Städte der Ammoniter.«

»Steh auf, Isaak!« sagte der Pilger, der die Angst des Juden mit einer Mischung von Mitleid und Verachtung betrachtete, »steh auf und höre mich an! Du hast freilich alle Ursache zu erschrecken, wenn Du bedenkst, wie Fürsten und Edle Deine Brüder behandelt haben, um von ihnen Schätze zu erpressen, aber stehe auf, ich will Dir das Mittel zeigen, zu entkommen. Verlaß das Haus augenblicklich, während die Bewohner desselben noch im festen Schlafe liegen. Ich führe Dich auf geheimen Pfaden, die mir so bekannt sind, wie dem Jäger dieser Forste, durch den Wald, und werde Dich nicht eher verlassen, als bis ich Dich unter dem Schutze eines Ritters oder Barons weiß, der zum Turniere zieht, und dessen guten Willen zu gewinnen Du wahrscheinlich die Mittel besitzest.«

Als Isaak von der Hoffnung zu entkommen hörte, fing er an, sich allmählich vom Boden zu erheben, bis er endlich gerade auf seinen Füßen stand. Er strich das lange, graue Haar und den grauen Bart zurück und heftete seine stieren schwarzen Augen fest auf den Pilger, mit einem Blicke, in welchem sich Hoffnung und Furcht mit einer Mischung von Argwohn zeigten. Als er aber den Schluß der obigen Rede vernahm, schien sein ursprünglicher Schreck mit aller Gewalt zurückzukehren, er fiel noch einmal auf sein Antlitz und rief aus: »Ich die Mittel besitzen, den guten Willen zu gewinnen! Es gibt ja nur einen Weg zur Gunst eines Christen, und wie kann den ein armer Jude finden, den die Erpressungen schon oft zum Elende eines Lazarus gebracht haben?« Dann rief er plötzlich aus, als hätte der Argwohn alle anderen Empfindungen in ihm unterdrückt: »Um Gottes willen, junger Mann, täuscht mich nicht! Um des großen Vaters willen, der uns alle geschaffen hat, Heiden und Israeliten und Ismaeliten, sinnet Ihr keinen Verrath? Ich habe durchaus keine Mittel, den guten Willen auch nur eines christlichen Bettlers zu belohnen, und schlüge er den Werth desselben bloß zu einem Pfennig an.« Bei diesen Worten stand er auf und faßte des Pilgers Mantel mit dem Ausdruck der dringendsten Bitte an. Der Pilger aber machte sich los, als läge Verunreinigung in dieser Berührung.

»Und wärest Du mit allen Schätzen Deines Stammes beladen,« sagte er, »was hülfe es mir, Dich zu plündern? In diesem Gewande bin ich der Armuth geweiht, und ich vertausche es um nichts als um ein Roß und einen Panzer. Glaube nicht, daß mir an Deiner Gesellschaft liegt, oder daß ich mir Vortheil davon verspreche, bleib meinetwegen hier und laß Dich von Cedric dem Sachsen beschützen.«

»Ach!« sagte der Jude, »er wird mir nicht erlauben, in seiner Begleitung zu reisen, Sachse und Normann schämen sich gleich sehr eines armen Israeliten! Und allein durch das Gebiet Philipp de Malvoisins und Reginald Front de Boeufs zu wandern! Ach, guter Jüngling, ich will mit Euch ziehen! Laßt uns eilen, laßt uns unsere Lenden gürten, laßt uns fliehen! – Hier ist Dein Stab, warum zögerst Du?«

»Ich zögere nicht,« sagt der Pilger, der den dringenden Bitten seines Gefährten nachgab; »doch muß ich mir die Mittel sichern, diesen Ort zu verlassen, folge mir!«

Er begab sich nun sogleich zur anstoßenden Zelle, in welcher, wie der Leser schon weiß, Gurth, der Schweinehirt, schlief. »Steh auf, Gurth!« sagte der Pilger zu ihm, »öffne die Hinterpforte und laß mich und den Juden hinaus!«

Gurth, dem seine Beschäftigung, die heut zu Tage sehr gering geachtet wird, im sächsischen England ebenso große Bedeutung verlieh, wie dem Eumäus in Ithaka, fühlte sich durch den vertraulichen und befehlenden Ton, den der Pilger annahm, beleidigt. »Den Juden aus Rotherwood lassen,« sagte er, indem er sich auf den Ellbogen stützte und ihn mit hochmüthigem Blick ansah, ohne sein Lager zu verlassen, »und noch außerdem, um mit dem Pilger zu reisen?«

»Ich wäre ebenso leicht auf den Gedanken gekommen,« sagte Wamba, der in diesem Augenblick in das Gemach trat, »daß er sich mit einem Schweineschinken fortschleichen würde.«

»Gleichwohl,« sagte Gurth, indem er seinen Kopf wieder auf den Holzblock niederlegte, der ihm als Kopfkissen diente, »müssen sich Jude und Christ so lange gedulden, bis das große Thor geöffnet wird, wir geben nicht zu, daß Gäste zu so ungewöhnlicher Stunde insgeheim abreisen.«

»Gleichwohl,« sagte der Pilger in gebietendem Tone, »werdet Ihr mir, denke ich, diese Gefälligkeit nicht abschlagen.«

Bei diesen Worten beugte er sich über das Bett des ruhenden Schweinehirten und flüsterte ihm einige sächsische Worte ins Ohr. Gurth sprang auf, wie elektrisirt. Der Pilger erhob seinen Finger mit einem Ausdruck, der dem anderen Vorsicht anbefahl, und setzte hinzu: »Gurth, beó vär! nimm Dich in Acht, Du pflegtest klug zu sein. Ich sage, öffne die Hinterpforte – Eála! Du sollst sogleich mehr hören.«

Mit hastiger Lebhaftigkeit gehorchte Gurth, während Wamba und der Jude folgten, beide verwundert über die plötzliche Veränderung in dem Benehmen des Schweinehirten.

»Mein Maulthier, mein Maulthier!« rief der Jude, als sie sich schon außerhalb des Hinterpförtchens befanden.

»Hole ihm sein Maulthier,« sagte der Pilger, »und höre, bringe auch mir eins, damit ich ihn begleiten kann, bis er aus dieser Gegend fort ist; ich werde es wohlbehalten zu Ashby einem von Cedrics Knechten übergeben. Und Du beó hŷre, horch auf!« Das Uebrige flüsterte er Gurth ins Ohr.

»Gern, sehr gern soll es geschehen,« sagte Gurth und entfernte sich sogleich, um den Auftrag auszurichten.

»Ich wollte, ich wüßte, was Ihr Pilger im gelobten Lande lernt,« sagte Wamba, als sein Kamerad den Rücken gewendet hatte.

»Unsere Gebete hersagen, Narr,« antwortete der Pilger, »unsere Sünden bereuen und uns mit Fasten, Nachtwachen und langen Gebeten kasteien.«

»Wohl noch etwas Kräftigeres als das,« antwortete der Possenreißer, »denn wie würde Reue und Gebet unsern Gurth bewegen, jemand eine Gefälligkeit zu erweisen, oder Fasten und Wachen ihn überreden, Euch ein Maulthier zu leihen? Wahrhaftig, Ihr hättet ebenso gut seiner schwarzen Lieblingssau von Wachen und Buße vorsprechen können und würdet eine ebenso höfliche Antwort erhalten haben.«

»Geh,« sagte der Pilger, »Du bist nur ein sächsischer Narr.«

»Richtig gesprochen,« sagte der Possenreißer, »wäre ich ein geborner Normann, wie Du zu sein scheinst, so wäre das Glück auf meiner Seite, und ich nahe daran gewesen, ein weiser Mann zu werden.«

In diesem Augenblick erschien Gurth auf der andern Seite des Schloßgrabens mit den Maulthieren. Die Reisenden gingen über eine Zugbrücke, die nur zwei Planken breit war und dem engen Hinterthor, sowie dem kleinen Pförtchen in den äußern Pallisaden gegenüber lag, das sich nach dem Walde zu öffnete. Sobald sie die Maulthiere erreicht hatten, band der Jude mit hastigen und zitternden Händen hinten am Sattel einen kleinen Sack von blauer Leinwand fest, den er unter seinem Mantel hervorzog, und der, wie er murmelnd sagte, »weiße Wäsche – nur weiße Wäsche« enthalte. Dann schwang er sich mit mehr Geschicklichkeit und Hast auf sein Thier, als man von seinen Jahren hätte erwarten sollen, und verlor keine Zeit, sein Obergewand so zu ordnen, daß sein Packet, welches sich hinter ihm besand, von demselben ganz bedeckt wurde.

Der Pilger stieg mit größerer Ueberlegung auf und reichte Gurth beim Scheiden die Hand, die derselbe mit der größten Verehrung küßte. Er blieb stehen und blickte den Fremden nach, bis sie sich unter den Büschen des Waldweges verloren, und er durch Wambas Stimme aus seiner Träumerei geweckt wurde.

»Weißt Du,« sagte der Possenreißer, »Freund Gurth, daß Du auffallend höflich und ganz ungewöhnlich fromm an diesem Sommermorgen bist? Ich wollte, ich wäre ein schwarzer Prior oder ein barfüßiger Pilger, um mich Deines ungewohnten Eifers und Deiner Höflichkeit erfreuen zu können, gewiß, es käme für mich mehr dabei heraus als ein Handkuß.«

»Du bist insofern kein Narr, Wamba,« antwortete Gurth, »obgleich Du nach dem Augenschein urtheilst, und der weiseste von uns kann nicht mehr thun. Aber es ist Zeit, nach meinen Schweinen zu sehen.«

Mit diesen Worten wandte er sich um und schritt, von dem Narren begleitet, nach dem Hause zurück.

Mittlerweile setzten die Reisenden ihren Weg mit einer Eile fort, die die große Furcht des Juden erkennen ließ, da Leute seines Alters selten die rasche Bewegung lieben. Der Pilger, dem jeder Pfad und Ausgang des Waldes bekannt zu sein schien, wählte die unwegsamsten Gegenden und erregte mehr als einmal von neuem den Verdacht des Israeliten, daß er die Absicht habe, ihn zu irgend einem Hinterhalt seiner Feinde zu führen.

Man konnte ihm in der That seinen Zweifel verzeihen; denn etwa mit Ausnahme des fliegenden Fisches gab es kein Geschlecht auf Erden, in der Luft oder im Wasser, welches der Gegenstand so unausgesetzter, allgemeiner und unversöhnlicher Verfolgung war als die Juden zu jener Zeit. Unter den nichtigsten und unvernünftigsten Vorwänden, auf die unsinnigsten und grundlosesten Anklagen hin war ihre Person und ihr Eigenthum der Wuth des Volkes ausgesetzt; Normannen, Angelsachsen, Dänen und Britten, so feindlich gesinnt auch diese Völkerstämme gegen einander waren, wetteiferten, wer von ihnen ein Volk mit größerer Verachtung behandeln könne, das zu hassen, zu schmähen, zu erniedrigen, zu plündern und zu verfolgen man als eine Forderung der Religion ansah. Die Könige des normännischen Stammes und die unabhängigen Edlen, welche ihrem Beispiel in allen Handlungen der Tyrannei folgten, wendeten gegen dieses fromme Volk eine regelmäßigere, eigennützigere und berechnetere Art der Verfolgung an. Die Geschichte erzählt von König Johann, daß er einen reichen Juden in einem seiner königlichen Schlösser gefangen hielt und ihm täglich einen Zahn ausziehen ließ, bis der unglückliche Israelit endlich, als seine Kinnbacken halb zahnlos waren, einwilligte, eine große Summe zu zahlen, die der Tyrann von ihm erpressen wollte. Das wenige baare Geld, welches sich im Lande befand, war größtentheils im Besitz dieses verfolgten Volkes, und der Adel trug kein Bedenken, dem Beispiel seines Oberherrn zu folgen und es ihnen durch jede Art des Druckes, ja selbst durch Anwendung der Tortur zu entreißen. Doch der passive Muth, den die Gewinnsucht den Juden einflößte, setzte sie in den Stand, die verschiedenen Leiden, denen sie unterworfen waren, aus Rücksicht auf die großen Schätze zu trotzen, die sie in einem von Natur so reichen Lande wie England zu sammeln vermochten. Ungeachtet jede Art der Entmuthigung und das bereits erwähnte Taxationsgericht, welches den Zweck hatte, sie zu plündern und zu ruiniren, sammelten die Juden ungeheure Summen, die sie durch Wechsel unter sich in Umlauf zu setzen wußten. Diese Erfindung, die der Handel, wie man sagt, ihnen verdankt, setzte sie in den Stand, ihren Reichthum von einem Orte zum andern zu übertragen, damit, wenn sie in dem einen Lande mit Verfolgung bedroht würden, ihre Schätze in einem andern sicher wären.

Als die Reisenden manchen unwegsamen Pfad durcheilt hatten, brach endlich der Pilger das Schweigen.

»Jene alte Eiche,« sagte er, »bezeichnet die Grenze des Gebiets, das Front de Boeuf sich anmaßt, wir haben das des Malvoisin längst überschritten. Jetzt ist keine Verfolgung mehr zu fürchten.«

»Mögen die Räder von ihren Wagen abfallen,« sagte der Jude, »gleich denen im Heere Pharaos, damit sie schwer von der Stelle kommen! – Aber verlaßt mich nicht, guter Pilger, denkt nur an den wilden und zornigen Templer mit seinen Saracenensklaven, sie werden weder Gebiet noch Herrenhaus noch Oberhoheit achten.«

»Unser Weg sollte sich hier trennen,« sagte der Pilger, »denn es ziemt sich nicht für Männer meines und Deines Charakters, länger als nöthig ist zusammen zu reisen. Ueberdies, welchen Beistand könntest Du von mir, einem friedlichen Pilger, gegen zwei bewaffnete Heiden erwarten?«

»O guter Jüngling,« antwortete der Jude, »Du kannst mich vertheidigen, und ich weiß, Du würdest es thun. So arm ich bin, will ich Dir lohnen, nicht mit Geld, denn Geld, so wahr mir mein Vater Abraham helfe, besitze ich nicht, aber –«

»Ich habe Dir bereits gesagt, ich verlange weder Geld noch Belohnung,« sagte der Pilger, ihn unterbrechend. »Führen kann ich Dich und vielleicht auch einigermaßen vertheidigen, da es wohl nicht eines Christen unwürdig erachtet werden kann, einen Juden gegen einen Saracenen zu schützen. Daher, Jude, will ich Dich sicher unter passendem Geleit lassen. Wir sind jetzt nicht weit von der Stadt Sheffield entfernt, wo Du leicht Leute Deines Stammes finden wirst, bei denen Du Zuflucht suchen kannst.«

»Der Segen Jakobs über Dich, guter Jüngling!« sagte der Jude, »in Sheffield kann ich bei meinem Vetter Zareth Unterkommen und Mittel finden, in Sicherheit weiter zu reisen.«

»Sei es so,« sagte der Pilger, »zu Sheffield trennen wir uns also, und in einer halben Stunde werden wir die Stadt zu Gesicht bekommen.«

Diese halbe Stunde wurde von beiden Seiten in vollkommenem Schweigen hingebracht, da der Pilger den Juden aus Verachtung nicht anders als im äußersten Nothfalle anredete, und der Jude keine Unterredung mit einem Manne erzwingen wollte, dessen Reise nach dem gelobten Lande seinem Charakter eine gewisse Heiligkeit verlieh. Auf einer kleinen Erhöhung hielten sie an. Der Pilger zeigte ihm die Stadt Sheffield, die zu ihren Füßen lag, und wiederholte die Worte: »Hier trennen wir uns also.«

»Nicht eher, als bis Ihr des armen Juden Dank empfangen habt,« sagte Isaak, »denn ich nehme mir nicht heraus, Euch zu bitten, mit mir in das Haus meines Vetters Zareth zu treten, der mich mit einigen Mitteln versehen könnte, Eure guten Dienste zu vergelten.«

»Ich habe bereits gesagt,« antwortete der Pilger, »daß ich keine Vergeltung wünsche. Wenn Du unter der großen Liste Deiner Schuldner um meinetwillen einen unglücklichen Christen, der in Deiner Gewalt ist, mit Fesseln und Gefängniß verschonen willst, so werde ich den Dienst, den ich Dir diesen Morgen erwiesen, für reich belohnt halten.«

»Halt, halt,« sagte der Jude, indem er sein Gewand ergriff, »etwas mehr noch möchte ich thun als das, etwas für Dich selbst. Gott weiß, der Jude ist arm, ja, Isaak ist der Bettler seines Stammes, aber vergib mir, wenn ich errathe, was Du in diesem Augenblick am meisten bedarfst.«

»Solltest Du auch richtig rathen,« sagte der Pilger, »so ist es doch etwas, was Du mir nicht verschaffen kannst, und wärest Du eben so reich, als Du arm zu sein behauptest.«

»Als ich behaupte?« wiederholte der Jude. »O, glaube mir, ich sage nur die Wahrheit, ich bin ein geplünderter, verschuldeter, unglücklicher Mann. Harte Hände haben mir meine Güter entrissen, mein Geld, meine Schiffe und alles was ich besaß, aber ich kann Dir sagen, was Du bedarfst, und es Dir vielleicht auch beschaffen. Dein Wunsch geht jetzt auf ein Pferd und eine Rüstung.«

Der Pilger stutzte und wandte sich plötzlich zu dem Juden. »Welcher Teufel gab Dir diese Vermuthung ein?« sagte er hastig.

»Darauf kommt es nicht an, wenn sie nur zutrifft,« sagte der Jude lächelnd, »und so wie ich Dein Bedürfniß errathen habe, kann ich es auch befriedigen.«

»Aber bedenke meinen heiligen Charakter, meine Kleidung, mein Gelübde,« sagte der Pilger.

»Ich kenne euch Christen,« versetzte der Jude, »und weiß daß die Edelsten von euch aus abergläubischer Bußübung Stab und Sandalen nehmen und zu Fuße gehen, um die Gräber todter Menschen zu besuchen.«

»Lästere nicht, Jude!« sagte der Pilger streng.

»Vergebt mir,« sagte der Jude, »ich sprach unüberlegt. Aber gestern Abend und diesen Morgen kamen Worte von Euren Lippen, die wie Funken vom Stein das echte Metall drinnen zeigten und im Busen jenes Pilgergewandes sind eine Ritterkette und die goldenen Sporen verborgen. Sie blinkten hervor, als Ihr Euch diesen Morgen über mein Bett neigtet.«

Der Pilger konnte sich des Lächelns nicht erwehren. »Würden Deine Kleider mit ebenso neugierigen Blicken durchsucht, Isaak« sagte er, »welche Entdeckungen würde man da wohl machen?«

»Nichts mehr davon,« sagte der Jude, die Farbe verändernd; darauf zog er hastig sein Schreibzeug hervor, als wollte er die Unterredung unterbrechen, und begann auf einem Stück Pergament zu schreiben, welches er auf seine gelbe Mütze gelegt hatte, ohne daß er zuvor von seinem Maulthiere herabgestiegen wäre. Als er damit zu Ende war, übergab er dem Pilger das Blatt, auf das er einige hebräische Schriftzüge gezeichnet, und sagte: »In der Stadt Leicester kennt jedermann den reichen Juden Kirjath Jairam aus der Lombardei; gib ihm dieses Blatt, er hat sechs mailändische Rüstungen zu verkaufen, von denen die schlechteste für ein gekröntes Haupt passen würde, zehn herrliche Rosse, von denen das schlechteste ein König besteigen könnte, sollte er auch um seinen Thron kämpfen. Unter diesen wird er Dir die Wahl lassen und Dir alles gewähren, was Du zu dem Turniere brauchst. Wenn es vorbei ist, gibst Du alles unbeschädigt zurück, wenn Du nicht vielleicht dem Besitzer den Werth dafür zahlst.«

»Aber Isaak,« sagte der Pilger lächelnd, »weißt Du auch, daß bei solchen Waffenspielen die Rüstung und das Roß des Ritters, der aus dem Sattel gehoben wird, dem Sieger gehören? Nun kann ich ja unglücklich sein und so verlieren, was ich nicht ersetzen oder bezahlen kann.«

Der Jude wurde etwas bestürzt bei dieser Möglichkeit, faßte aber Muth und erwiderte hastig: »Nein, nein, nein, es ist unmöglich, ich will es nicht denken. Der Segen unseres Vaters wird auf Dir ruhen. Deine Lanze wird so mächtig sein wie der Stab des Moses.«

Mit diesen Worten wendete er sein Maulthier herum, während der Pilger seinerseits sein Gewand ergriff. »Nein, aber Isaak, Du kennst nicht die ganze Gefahr. Das Roß kann getödtet, die Rüstung beschädigt werden, denn ich werde weder Roß noch Reiter schonen. Ueberdies geben die Leute Deines Stammes nichts für nichts, es muß doch etwas für den Gebrauch gezahlt werden.«

Der Jude drehte sich ungeduldig im Sattel wie einer, der einen Anfall von Kolik hat, doch die besseren Gefühle gewannen die Oberhand über die, welche ihm am eigensten waren. »Es liegt mir nichts daran,« sagte er, »laß mich gehen. Wenn etwas beschädigt wird, so soll es Dir nichts kosten, wenn etwas für den Gebrauch zu zahlen ist, so wird Kirjath Jairam es Dir um seines Vetters Isaak willen erlassen. Lebe wohl! Aber höre, guter Jüngling,« sagte er sich umwendend, »wage Dich nicht zu weit in diesen eitlen Kampf, ich meine nicht, daß Du das Roß und die Rüstung schonen sollst, aber um Deines eigenen Leibes und Lebens willen.«

»Viel Dank für Deinen Rath,« sagte der Pilger von neuem lächelnd, »ich nehme ohne weiteres Dein Anerbieten an, und es müßte mir schlimm ergehen, wenn ich Dir nichts dafür zahlen sollte.«

Sie trennten sich und schlugen verschiedene Wege nach der Stadt Sheffield ein.