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Adam Bede.  George Eliot
Abschnitt 33. Noch mehr Fesseln
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Die Gerste war endlich eingebracht und die Erntefeste gingen vorüber, ohne daß man erst auf die häßliche schwarze Bohnenfrucht wartete. Die Äpfel und Nüsse waren abgenommen und eingespeichert, der Molkengeruch wich aus den Bauernhäusern und statt dessen roch es vom Brauen. Die Gehölze hinter dem Schloß und alle Hecken und Bäume nahmen unter dem dunkeln, tief herabhängenden Himmel einen feierlichen Glanz an. Michaelistag war da mit seinen duftenden Körben voll rötlicher Pflaumen und dem matteren Rot des Maaslieb und den Knechten und Mägden, die aus und in Dienst gehen und ihre Bündel unterm Arm zwischen den gelben Hecken sich hinbewegen. Aber obgleich Michaelistag gekommen war, der ersehnte Pächter auf das Vorwerk war nicht gekommen, und der alte Herr hatte doch wieder einen neuen Verwalter einsetzen müssen. In beiden Dörfern war es bekannt geworden, der Plan des alten Herrn sei gescheitert, weil Poysers sich nichts hätten bieten lassen, und der Ausbruch von Frau Poyser wurde bei allen Pächtern mit einem Eifer besprochen, den häufige Wiederholung nur noch erhöhte. Die Nachricht von »Bonepartes« Rückkehr aus Ägypten war daneben gleichgültig, und die Vertreibung der Franzosen aus Italien war gar nichts gegen die Vertreibung des alten Herrn durch Frau Poyser. Der Pastor hatte in jedem Hause seines Kirchspiels eine andere Lesart darüber gehört, nur nicht im Schlosse selbst. Da er aber stets mit wunderbarer Geschicklichkeit jeden Streit mit dem alten Herrn vermied, so konnte er sich das Vergnügen, über die Niederlage des alten Herrn zu lachen, nur bei seiner Mutter erlauben, die ihrerseits ganz voll davon war; wenn sie reich genug wäre, erklärte sie, so würde sie Frau Poyser eine lebenslängliche Pension aussetzen. Und sie hätte wohl gewünscht, ihr Sohn möchte sie ins Pfarrhaus einladen, damit sie aus Frau Poysers eigenem Munde einen Bericht darüber höre.

»Nein, nein, Mutter!« erwiderte der Pastor, »es war eigentlich ein Stück unerlaubter Selbsthilfe von Frau Poyser, und das darf eine obrigkeitliche Person wie ich nicht begünstigen. Es darf nicht heißen, ich hätte von dem Streit Notiz genommen, sonst verliere ich das bißchen guten Einfluß, das ich auf den alten Mann noch habe.«

»Wirklich, die Frau selbst gefällt mir noch besser als ihr Rahmkäse,« sagte Madame Irwine; »sie hat Courage für drei Männer, so blaß sie auch aussieht, und weiß so scharf zu sprechen.«

»Scharf?! Ihre Zunge ist wie ein frisch geschliffenes Rasirmesser. Und dabei ist sie so originell und hat den natürlichen Witz, der eine ganze Grafschaft mit Sprichwörtern versorgt. Ich hab' dir doch die vortreffliche Geschichte von ihr und dem Gärtner Craig erzählt; sie meinte, er sei wie ein Hahn, der glaube, die Sonne wäre aufgegangen, um ihn krähen zu hören. Das ist eine äsopische Fabel in einem Satze!«

»Aber es wird doch eine schlimme Geschichte, wenn der Alte ihnen nächsten Michaelis die Pachtung nimmt,« bemerkte Madame Irwine.

»O, das darf nicht sein; auch ist Poyser so 'n guter Pächter, daß der Alte es sich wohl zweimal überlegen wird und seinen Ärger gewiß lieber verschluckt, als ihm kündigt. Aber sollte er's zu Ostern doch thun, so müssen Arthur und ich Himmel und Erde in Bewegung setzen, um ihn zu besänftigen. Leute, die so lange im Kirchspiel sind, dürfen uns nicht verlassen.«

»Ei, man kann ja auch nicht wissen, was noch bis Ostern passiert,« sagte Madame Irwine. »Auf Arthurs Geburtstage ist mir recht aufgefallen, daß der alte Mann ein bißchen herunter ist; er ist auch schon dreiundachtzig. Wirklich ein ganz unverantwortliches Alter. Nur Frauen haben das Recht, so lange zu leben.«

»Wenn sie alte Junggesellen zu Söhnen haben, die ohne sie verloren wären,« erwiderte der Pastor lachend und küßte seiner Mutter die Hand.

Auch Frau Poyser hatte jedesmal, wenn ihr Mann von einer bevorstehenden Kündigung sprach, die Antwort bereit: »man kann noch nicht wissen, was bis Ostern passiert« – eine von jenen unbestreitbaren allgemeinen Behauptungen, die aber gewöhnlich einen besonderen und sehr bestreitbaren Sinn haben sollen. Aber es ist wirklich zu hart für Menschenart, wenn es als Kriminalverbrechen gelten sollte, den Tod eines Dreiundachtzigjährigen für möglich zu halten, und wenn's auch der König wäre. Unter dieser harten Bedingung würden gewiß nur die stumpfsinnigsten Britten gute Unterthanen sein.

Von dieser Aussicht in die Zukunft abgesehen, gingen die Dinge in Poysers Hause so ziemlich ihren gewohnten Gang. An Hetty glaubte Frau Poyser eine überraschende Besserung wahrzunehmen. Freilich wurde das Mädchen immer verschlossener und bisweilen »schienen keine zehn Pferde ein Wort aus ihr herausbringen zu können;« aber sie dachte viel weniger an ihre Kleider und war eifrig hinter der Arbeit her, ohne daß man sie erst zu erinnern brauchte. Und ganz merkwürdig war, daß sie jetzt nie ausgehen mochte, ja nur schwer dazu zu bringen war, und als ihre Tante dem Unterrichte im feinen Nähen auf dem Schlosse ein Ende machte, nahm sie es ganz ohne Schmollen oder Murren hin. Das ließ sich, meinten Onkel und Tante, doch nur daher erklären, daß sie endlich Adam ins Herz geschlossen habe, und der plötzliche Einfall, Kammerjungfer werden zu wollen, mußte durch ein vorübergehendes Mißverständnis zwischen ihnen veranlaßt sein. Wenn jetzt Adam auf den Pachthof kam, schien Hetty immer in besserer Laune und gesprächiger zu sein als sonst, wogegen sie fast verdrießlich wurde, wenn der Gärtner oder ein anderer Verehrer einen Besuch machte.

Adam selbst hatte sie zuerst mit Zittern und Angst beobachtet, dann mit Verwunderung und endlich mit freudiger Hoffnung. Fünf Tage nach der Übergabe des Briefes hatte er es gewagt, wieder nach dem Pachthof zu gehen, mit der stillen Befürchtung freilich, sein Anblick würde ihr peinlich sein. Sie war nicht auf dem Flur, als er hereintrat, und während der ersten Minuten, wo er mit Poyser und seiner Frau allein war, bebte ihm das Herz vor Furcht, er werde hören müssen, Hetty sei krank. Aber nicht lange und er erkannte einen leichten Schritt, und als Frau Poyser sagte: »Nun, Hetty, wo bist du gewesen?« mußte er sich umdrehen, obschon er befürchtete, sie in Ausdruck und Gesicht verändert zu finden. Er schrak fast zusammen, als er sie lächeln sah, als ob sie sich über seinen Besuch freue, und auf den ersten Blick sah sie grade so aus wie immer, nur daß sie eine Haube auf hatte, die sie sonst des Abends nie trug. Als er sie jedoch wiederholt beobachtete, während sie umherging oder bei der Arbeit saß, bemerkte er eine Veränderung: ihre Wangen waren so rosig wie je und sie lächelte so viel, wie sie in der letzten Zeit immer gethan hatte, aber in ihren Augen, im Ausdruck ihres Gesichts, in allen ihren Bewegungen war ein Unterschied; Adam fand, sie sähe härter, älter, weniger kindlich aus. »Das arme Ding!« sagte er zu sich selbst, »ja, so pflegt's zu gehen. Sie hat ihr erstes Herzeleid gehabt; aber sie hat einen Sinn, es tapfer zu tragen. Dem Himmel sei Dank dafür!«

Wie die Wochen verstrichen und sie sich immer über seinen Besuch zu freuen schien, ihr liebliches Gesicht ihm zuwandte, als wolle sie ihm ihre Freude zeigen, und ihre Arbeit immer so gleichmäßig ohne jedes Zeichen von Betrübnis that, da fing er an zu glauben, ihr Gefühl für Arthur könne lange nicht so tief gewesen sein, als er in der ersten Entrüstung und Besorgnis gemeint hatte, und sie habe einsehen lernen, daß ihr kindischer Einfall, Arthur sei in sie verliebt und werde sie heiraten, eine Thorheit gewesen sei, von der sie zu rechter Zeit geheilt worden. Und vielleicht war nun eingetreten, was er bisweilen in freudigen Augenblicken gehofft hatte: ihr Herz wandte sich wirklich mit um so größerer Wärme dem Manne zu, von dem sie wußte, daß er sie ernstlich liebte.

Mancher ist vielleicht der Ansicht, Adam sei durchaus nicht scharfsinnig in seinen Deutungen und für einen verständigen Mann sei es höchst unpassend, sich so zu benehmen wie er – sich in ein Mädchen zu verlieben, die an Vorzügen in der That nichts als ihre Schönheit aufzuweisen hatte, ihr eingebildete Vorzüge beizulegen und sich sogar so weit herabzulassen, daß er fest an ihr hielt, nachdem und trotzdem sie sich in einen andern verliebt hatte, und auf freundliche Blicke von ihr zu warten, wie ein Hund geduldig und zitternd wartet, daß das Auge seines Herrn sich ihm zuwende. Aber bei einer so verwickelten Geschichte, wie die menschliche Natur ist, müssen wir uns schon gefallen lassen, kaum eine Regel ohne Ausnahmen zu finden. Natürlich weiß ich, daß in der Regel verständige Männer sich in das verständigste Mädchen ihrer Bekanntschaft verlieben, alle kleinen Listen der Koketterie durchschauen, nie geliebt zu sein glauben, wenn sie nicht geliebt werden, bei jedem wirklich ausreichenden Grund zu lieben aufhören und endlich die heiraten, die für sie in jeder Beziehung am meisten paßt – so durchaus paßt, daß alle unverheirateten Damen ihrer Bekanntschaft, auch die ältesten, ihre Billigung nicht versagen können. Aber selbst für diese Regel kommt ab und zu im Laufe der Jahrhunderte eine Ausnahme vor, und Freund Adam war eine. Ich meinerseits schätze ihn indes darum nicht weniger; im Gegenteil glaube ich, seine tiefe Liebe für die süße, jugendliche, knospenhafte, dunkeläugige Hetty, über deren Inneres er wirklich recht wenig Bescheid wußte, stammte grade aus der Stärke seiner Natur und nicht aus einer Schwäche, die damit unvereinbar gewesen wäre. Ist's denn eine Schwäche, wenn schöne Musik ergreifend auf uns wirkt? Eine Schwäche, ihre wunderbaren Harmonien zu empfinden, wie sie die feinsten Gänge unserer Seele, die zarten Lebensfasern, wohin kein Gedächtnis dringt, aufsuchen und unser ganzes Sein, vergangenes wie gegenwärtiges, in ein unaussprechliches Beben vereinigen, uns in einem Augenblicke hinschmelzen mit all der Zärtlichkeit und Liebe, die über eine lange Reihe mühevoller Jahre verstreut war, in ein einziges Gefühl von Heldenmut oder Ergebung alle harten Lehren selbstloser Aufopferung zusammenfassen, die Freude der Gegenwart mit entschwundenem Schmerz und den Schmerz der Gegenwart mit aller entschwundenen Freude in eins fügen? Wenn nicht, dann ist es auch keine Schwäche, daß die schönen Linien an Wange, Hals und Armen einer Frau, die feuchten Tiefen ihrer flehenden Augen, das süße, kindliche Spiel ihrer Lippen ergreifend auf uns wirken. Denn liebliche Frauenschönheit ist wie Musik; kann man mehr sagen? Die Schönheit hat einen Ausdruck, der weit und hoch hinausreicht über die Seele der einzelnen schönen Frau; sie ist wie eine Offenbarung und Verkörperung einer höheren, unendlichen Liebe, und ein rundlicher Hals und ein feiner Arm mit Grübchen darin rührt uns nicht bloß an sich, sondern mehr noch durch seine stillen Beziehungen zu allem, was uns je Zärtliches und Liebes nahe gekommen ist. Von diesem unpersönlichen Ausdruck der Schönheit sehen natürlich, das brauche ich kaum zu sagen, viele Herren mit gefärbten und ungefärbten Backenbärten nie etwas, aber je höher eines Mannes Natur steht, desto mehr sieht er sie, und aus diesem Grunde ist der edelste Mann oft am blindesten über den Charakter der Frauenseele, die von solcher Schönheit umkleidet ist. Darum fürchte ich auch, die Tragödie des menschlichen Lebens wird wohl noch einige Zeit so fortgehen, so viele Seelenärzte auch mit den besten Rezepten bei der Hand sind gegen alle etwaigen Mißgriffe.

Unser guter Adam konnte sein Gefühl für Hetty nicht in schöne Worte kleiden, nicht so wie wir das Geheimnis mit dem Schein von Einsicht umhüllen; wir wissen schon, er nannte seine Liebe ganz offen ein Geheimnis. Er wußte nur, daß Hettys Anblick und Gedächtnis ihn tief bewegte und die Wurzel aller Liebe und Zärtlichkeit, alles Glaubens und alles Mutes in seinem Innern berührte. Wie hätte er bei ihr Engherzigkeit, Selbstsucht, Härte vermuten sollen? Die Seele, an die er glaubte, schuf er sich aus seiner eigenen, und er hatte eine große, selbstlose und weiche Seele.

Seine Hoffnung auf Hetty stimmte ihn gegen Arthur etwas milder. Gewiß konnten seine Aufmerksamkeiten für Hetty nur leicht und oberflächlich gewesen sein; unrecht waren und blieben sie, und niemals hätte ein Mann in Arthurs Stellung sie sich erlauben dürfen, aber sie mußten so harmlos ausgesehen haben, daß sowohl er selbst sich über ihre Gefährlichkeit täuschen, als auch Hettys Herz nicht viel dabei empfunden haben konnte. Wie Adams neue Aussicht auf Glück stieg, ließ seine Entrüstung und Eifersucht nach; Hetty war nicht unglücklich geworden; er glaubte fast, sie habe ihn lieber als Arthur, und bisweilen ging ihm sogar der Gedanke durch den Kopf, in zukünftigen Tagen könne auch die Freundschaft wieder aufleben, die ihm einst für immer tot geschienen, und er würde nicht den stattlichen, alten Wäldern Lebewohl zu sagen brauchen, sondern sie nur um so lieber haben, weil sie Arthur gehörten. Denn diese neue Aussicht auf Glück war jenem furchtbaren Schlage so schnell gefolgt, daß sie auf den nüchtern verständigen Adam, der in seinem vielgeplagten Leben nicht mit Hoffnung verwöhnt war, berauschend wirke. Er sollte also wirklich doch noch ein glückliches Los haben? Fast schien es so; denn zu Anfang November entschloß sich endlich Meister Burge, da er für Adam gar keinen Ersatzmann fand, ihm einen Anteil am Geschäft unter der einzigen Bedingung anzubieten, daß er fortfahre, ihm seine ganze Kraft zu widmen, und jeden Gedanken an ein besonderes Geschäft aufgebe. Ob Schwiegersohn oder nicht, Adam war für ihn unentbehrlich geworden und sein Kopf war für das Geschäft so viel wichtiger als seine geschickte Hand, daß seine Anstellung als Forstaufseher den Wert seiner Dienste nicht verringerte, und bei dem Ankauf von Holz aus den Forsten des Gutsherrn ließ sich leicht eine dritte Person hinzuziehen. Adam sah sich also eine weite Aussicht auf gewinnreiche Arbeit geöffnet, nach der er sich seit zehn Jahren mit allem Ehrgeiz gesehnt hatte; es konnte ihm in Zukunft beschieden sein, eine Brücke oder ein Stadthaus oder eine Fabrik zu bauen, denn er war immer der Ansicht gewesen, das Geschäft von Meister Bürge sei wie eine Eichel, die noch zum großen Baum werden könne. So machte er denn mit Burge das Geschäft ab und ging voll der glücklichsten Zukunftsträume nach Haus. In diesen Träumen neigte sich Hettys Bild lächelnd – gebildete Leser werden sich vielleicht darob entsetzen – über Entwürfe, wie sich Holz mit geringen Kosten trocknen lasse, über Berechnungen, um wieviel billiger Ziegelsteine zu Wasser zu beziehen seien, und über einen Lieblingsplan, durch eine besondere Art eiserner Tragbalken Dächer und Mauern fester zu machen. Aber für solche Dinge war Adam ja einmal enthusiasmiert, und in unsern Enthusiasmus ist unsere Liebe als feiner Zusatz verarbeitet, wie die Elektrizität in die Luft.

Adam überlegte sich, er würde jetzt ein Haus für sich nehmen können und seine Mutter in dem alten wohnen lassen. Seine Aussichten rechtfertigten eine baldige Heirat, und wenn Dina sich entschlösse, Seth zu heiraten, so würde seine Mutter vielleicht zufrieden sein, nicht bei Adam selbst zu wohnen. Aber er wollte sich nicht übereilen, nahm er sich vor, vor allen Dingen nicht Hettys Gefühl auf die Probe zu stellen, bis es Zeit gehabt habe, sich zu stärken und zu befestigen. Indessen, morgen nach der Kirche wollte er nach dem Pachthof gehen und da die Neuigkeit erzählen. Dem braven Poyser, das wußte er im voraus, würden nicht fünf Pfund so lieb sein wie die Nachricht, und ob Hettys Augen wohl dabei glänzen würden? Er wollte genau aufpassen. Keinesfalls wollte er sich durch den thörichten Eifer, der ihn seit kurzem überkommen hatte, zu vorschnellen Worten hinreißen lassen. Und doch, als er nach Haus kam und seiner Mutter die gute Nachricht mitteilte und sein Abendbrot aß, wobei sie fast vor Freude weinte und ihm zuredete, er solle nun auch doppelt so viel essen als sonst, da konnte er es nicht lassen, sie auf die bevorstehende Veränderung sanft vorzubereiten, und die Andeutung entfiel ihm, das alte Haus sei doch für sie alle auf die Dauer zu klein.